Onkologischer Fuß

 

Anbieter von onkologischer Fußpflege

Ein Anbieter von onkologischer Fußpflege (OVV) bietet Krebspatienten Fußpflege an. Ein OVV wird geschult, die Füße zu untersuchen, Nebenwirkungen von Behandlungen wie Chemotherapie zu erkennen, die Füße zu pflegen – wenn es die Situation erlaubt – und darüber mit dem onkologischen Behandlungsteam zu kommunizieren. Ein OVV kann auch präventive Massnahmen ergreifen, um möglichen Beschwerden vorzubeugen.
Diese Fusspflege wird immer in Abstimmung mit dem onkologischen Behandlungsteam durchgeführt.

Die Behandlung von Krebs

Bei jemandem, der sich einer medizinischen Krebsbehandlung unterzieht, können Nebenwirkungen auftreten. Zum Beispiel kann eine Chemotherapie oder Immuntherapie Nebenwirkungen auf die Nägel und die Haut der Füße haben. Die Behandlung kann auch zu Nervenschäden führen, die die Mobilität beeinträchtigen können.

Auch die körperliche Widerstandsfähigkeit kann während einer bestimmten Zeit der Behandlung gering sein. Nicht nur für das onkologische Behandlungsteam, sondern auch für andere Gesundheitsdienstleister ist es wichtig zu wissen, wann ein solcher Zeitraum eintritt, in diesem Fall können bestimmte Maßnahmen nicht durchgeführt werden.

Neben einem Facharzt, in der Regel einem Onkologen, besteht das onkologische Behandlungsteam auch aus Pflegefachleuten, Onkologieschwestern und psychosozialen Betreuern. Eine gute Kommunikation und Aufmerksamkeit für die Lebensqualität ist von großer Bedeutung, sowohl im Gespräch mit dem Patienten als auch innerhalb des Teams und mit den unterstützenden Pflegediensten.
Für das Behandlungsteam ist es wichtig zu wissen, dass es Krebspatienten mit Fußproblemen sicher zu einem OVV leiten kann.

Die OVV-Spezialisierung wurde zum Teil als Ergebnis einer Umfrage gestartet, die 2013 unter 8.000 Anbietern von Fußpflege in den Niederlanden durchgeführt wurde. Von ihnen gaben 80 % an, dass es in ihrer Praxis häufig Menschen gibt, die aktiv gegen Krebs behandelt werden. Diese Fußpfleger gaben auch an, dass sie über unzureichende Kenntnisse über Krebs, seine Behandlungen und seine Nebenwirkungen verfügen. Infolgedessen können sie keine sichere Fußpflege garantieren.

Ausbildung und Erfahrung

Ein OVV wird ausgebildet, um die Füße von Menschen zu behandeln, die an Krebs erkrankt sind, sich einer Krebsbehandlung unterziehen, den Krebs überlebt haben oder palliativmedizinisch versorgt werden. Ein OVV hat eine spezialisierte, fünftägige Ausbildung in Theorie und fünf Tagen Praxis absolviert. Die Praxis besteht aus Praktika in einer onkologischen Abteilung eines Krankenhauses, einem Walk-in-Heim für Krebspatienten und einem Hospiz. Fußpflegeprogramme für Krebspatienten werden nur mit Zustimmung des behandelnden Spezialisten eingesetzt. Ein OVV ist ein erfahrener Fußpflegespezialist mit mindestens fünf Jahren praktischer Erfahrung.

Aufnahmegespräch

Wenn jemand aktiv gegen Krebs behandelt wird, konsultiert ein OVV immer den behandelnden Facharzt, bevor eine Fußpflege-Behandlung begonnen wird.

Signalfunktion

Die Haut und die Nägel haben eine wichtige Signalfunktion. Veränderungen können eine Indikation zur Überweisung an das onkologische Behandlungsteam sein. Ein OVV kann dabei eine wichtige Rolle spielen.

Screening

Bevor ein Krebspatient behandelt wird, kann ein OVV die Füße untersuchen. Bei dieser Untersuchung werden die Füße auf das Vorhandensein von Haut- und Fußproblemen untersucht. Mögliche Beobachtungen können für die Behandlung wichtig sein. Es ist wichtig, die Füße während und nach der Behandlung in einen optimalen Zustand zu bringen – und zu erhalten.

Hand- und Fußsyndrom

Eine häufige Nebenwirkung der Chemotherapie ist das „Hand- und Fußsyndrom“. Mögliche Beschwerden sind: Bläschen, Infektionen, Juckreiz, Schmerzen oder Empfindlichkeit, Rötung, Schuppung oder Abschuppung der Haut oder Schwellungen an beiden Füßen gleichzeitig. Wenn diese Symptome auftreten, ist es notwendig, dass der Patient den behandelnden Facharzt informiert.

OVV-Behandlung

Eine OVV-Behandlung kann aus folgenden Schritten bestehen: Entfernung pathologischer Schwielen, Verdünnung verdickter Nägel, Regulierung eingewachsener Nägel und Reparatur gespaltener Nägel. Auch eine entspannende Fuß- und Unterschenkelmassage ist eine Option. Dabei wird eine spezielle Massagetechnik ohne jeglichen Druck angewendet. Ein OVV weiß, wann diese Massage angewendet werden kann und wann nicht. Bei einigen Formen von Krebs oder Nebenwirkungen als Folge der Behandlung ist jede Form der Massage kontraindiziert.

Kommunikation

Jemand, bei dem Krebs diagnostiziert wurde, hat oft schlechte Nachrichten erhalten. Ein OVV kann professionell mit den Emotionen umgehen, die daraus entstehen. Wenn ein Krebspatient etwas mitteilen möchte, ist ein OVV dafür offen und weiss, wie man professionell damit umgeht. Natürlich ist dies ein vertrauliches Gespräch.

Onkologischer Fußpfleger (OVV) (OVV)

Die Behandlung durch ein OVV erfolgt immer in Zusammenarbeit mit einem Facharzt oder einer Onkologieschwester. Wenn der Krebspatient vom Krankenhaus oder vom Hausarzt an das OVV überwiesen wird, erhält er einen Überweisungsbrief. Das OVV verbindet den Versorgungsprozess wieder mit dem Überweiser.

Wenn Sie ein Krebspatient sind, ist es wichtig, dass Sie sich bei einem OVV melden, wenn Sie in Behandlung sind. Berichten Sie, wann die letzte Chemo- oder Strahlenbehandlung stattgefunden hat und wer Ihr Onkologe und Ihr Hausarzt ist. Ein Krebspatient darf sich nicht einfach einem Fußpflegeprogramm unterziehen. Ein OVV kann sich mit Ihrem Facharzt beraten.

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