Schaufenster Beine

Schaufenster Beine

Der medizinische Begriff für „Fensterbeine“ lautet intermittierendes Hinken, was unterbrochenen Gang bedeutet. Die Unfähigkeit, bestimmte Strecken ohne Schmerzen in den Waden zu gehen, wodurch die Person gezwungen ist, so lange stillzustehen (meist vor einem Schaufenster, um im Straßenbild nicht zu auffällig zu sein, daher „Fensterbeine“), bis die Schmerzen abgeklungen sind, deutet auf verstopfte Arterien, insbesondere in den Waden, hin. Dies ist eine bekannte Komplikation bei Diabetes, tritt aber auch bei Menschen auf, die nicht an Diabetes leiden. Es stellt sich die Frage, welche Bedeutung „Schaufensterbeine“ haben und inwieweit die medizinische Pediküre eine Signalfunktion bei der Früherkennung von (schweren) Gefässerkrankungen hat.

 

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAV) und intermittierende Claudicatio (CI)
CI ist eine Manifestation der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAV). Beide werden durch die Verstopfung der Arterien verursacht: bei 80-90% liegt eine Atherosklerose vor. Die Atherosklerose verursacht eine Verengung oder einen Verschluss der großen und/oder mittleren Arterien. Die Verengungen werden durch die Entstehung von atheromatösen Plaques, cholesterinähnlichen, verschlammten Verdickungen der inneren Blutgefässwand, verursacht. Dadurch kommt es zu einer Verminderung des Blutflusses, was zu einer Ischämie führen kann. Eine Ischämie ist eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Gewebes hinter der Verengung. Es besteht auch ein erhöhtes Risiko, dass Plaquefragmente zerbröckeln. Ein solches Stück, eine Embolie, kann kleine Endarterien vollständig verstopfen. Das Bild, das sich im Fuß entwickelt, wird als „Schwarze-Zehen-Krankheit“ bezeichnet: trockene Gangrän aufgrund der totalen Sauerstoffunterversorgung direkt hinter dem Verschluss. Es ist wichtig zu wissen, dass die englische Forschung gezeigt hat, dass Menschen, die an dieser Krankheit leiden (eine „schwarze Zehe“ kann sich in 2-3 Tagen entwickeln), innerhalb von 3-5 Jahren einen Infarkt bekommen. Die zugrundeliegende Ursache ist natürlich, dass sich die Blutgefässe im ganzen Körper verstopfen und dass dies nicht nur im Fuss vorkommt. Deshalb ist in dieser Situation immer eine weitere medizinische Untersuchung notwendig.

Menschen mit PAV haben nicht immer CI: Ein CI liegt nur bei 1 von 3 Personen mit PAV vor. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen mit PAV und CI im Vergleich zu Menschen ohne CI eine verkürzte Lebenserwartung von durchschnittlich 10 Jahren haben. Die meisten Menschen mit PAV sterben an einem Herzinfarkt (50%), einem Schlaganfall des Gehirns (15%) und einem Schlaganfall der Bauchschlagader (10%).

Risikofaktoren

Die Verstopfung von Gefäßen tritt früher und häufiger bei Menschen auf, die rauchen, an Diabetes, Bluthochdruck und/oder hohem Cholesterinspiegel leiden, im Alter und häufiger bei Männern als bei Frauen. Insbesondere das Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung eines CI. Dies sollten Sie immer bei der Anamnese erfragen! Leider haben nur 15-25% der Raucher mit CI tatsächlich mit dem Rauchen aufgehört. Es wurde untersucht, dass mit den Stoppern objektiv Verbesserungen zu beobachten sind: Die schmerzfreie und maximale Gehstrecke verbessert sich (d.h. das CI wird besser) und es gibt in dieser Gruppe auch nachweislich weniger Amputationen, weniger Infarkte und weniger vorzeitige Todesfälle.

(Dieser Blog wird automatisch aus dem Niederländischen übersetzt)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.