Hintergrundinformationen zur Fußpflege bei Diabetes mellitus

Hintergrundinformationen zur Fußpflege bei Diabetes mellitus

– Art der Versorgung
< Inhaltlich geht es um die Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus zur Vorbeugung oder Behandlung von Fußulzera, wie sie (pflegerisch-inhaltlich) im „Zorgmodul Preventie Diabetisch Voetulcera 2014“ (Pflegemodul Prävention diabetischer Fußulzera 2014) und in der Richtlinie Diabetischer Fuß 2006 der Niederländischen Diabetes-Föderation (NDF) beschrieben ist.
Die zu deklarierenden Leistungen umfassen das Gesamtpaket der Aktivitäten innerhalb der im genannten Modul beschriebenen Versorgungsprofile, soweit diese vom Zorginstituut Nederland als medizinische Versorgung ausgewiesen wurden, die der Grundversicherung angerechnet werden kann.

– Finanzierung
<Voetzorg fällt unter die Bestimmungen für die sonstige medizinische Versorgung (BR/REG-17111) und betrifft nur die Leistung für den diabetischen Fuß. Die Leistung kann nur dann berücksichtigt werden, wenn die Versorgung nicht Teil einer integral finanzierten Versorgungskette für Diabetes mellitus ist, wie in der Grundsatzregel „Allgemeinmedizinische Versorgung und multidisziplinäre Versorgung“ beschrieben, sondern wenn der Inhalt der Versorgung die Bedingungen dieser Grundsatzregel erfüllt. Es ist möglich, dass der Patient Teil einer Diabetes-Versorgungskette ist, aber keine Fußpflege in dieser Kette enthalten ist.
In diesem Fall kann die leistungsschwache Fußpflege deklariert werden.
Die Leistung kann nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn das gesamte Versorgungsprofil unter der Verantwortung des antragstellenden Leistungserbringers erbracht wird oder erbracht werden kann. In der Praxis werden Fußpfleger von den Krankenkassen mit der Durchführung des gesamten Versorgungsprofils beauftragt. Häufig lagern sie einen Teil der Arbeit zur Pediküre aus.
Für die beschriebenen Leistungen gelten Höchstsätze. Zusätzlich zu dem Höchstsatz kann ein Zuschlag für die Behandlung von Patienten mit einem höheren Pflegeschweregrad als der Durchschnitt der Bevölkerung vereinbart werden. Der Zuschlag kann nur erhoben werden, wenn er auf einer Vereinbarung mit der Krankenkasse des Patienten beruht. Die zusätzlichen Bedingungen, die für die Erhebung des Zuschlags gelten müssen, können in dieser Vereinbarung festgelegt werden. Für den Zuschlag gilt ebenfalls ein Höchstsatz.

– Regelungen ab dem 1. Januar 2017
<In Regelungen zur sonstigen medizinischen Versorgung: Versorgung, wie sie von Hausärzten üblicherweise erbracht wird.
Die Versicherungspolice gilt für die medizinische Versorgung, wie sie im oder gemäß dem Krankenversicherungsgesetz (Zvw) beschrieben ist, sofern die NZa keine Leistungsbeschreibungen für die oben genannte Versorgung auf der Grundlage anderer Versicherungspolice gemäß dem Wmg festgelegt hat.

– Rückerstattung aus der Grundversicherung
<Die für die diabetische Fußpflege festgelegten Leistungen sind versicherte Pflege.
Behandlungen für die Pflegeprofile 0 und 1 sind keine versicherte Pflege, für die keine NZa-Leistungen festgelegt wurden. Ausnahme ist die jährliche gezielte Fußuntersuchung für das Profil
1: Diese Untersuchung ist versicherte Versorgung und hat auch eine NZa-Leistung. Die gleiche Untersuchung für das Pflegeprofil 0 ist keine versicherte Pflege und hat keine NZa-Leistung.

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